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Ratgeber Blutwerte
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Autoimmun und Allergie

IgE-Blutwert (Immunglobulin E)

Preis
ab 16 €
Medicina practica (2026-09-19)
Aktualisiert
2026-09-13
Jede Zahl mit Quelle

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Was IgE ist

Immunglobulin E (IgE) ist eine Klasse von Antikörpern, die das Immunsystem als Antwort auf Allergene bildet – Staub, Pollen, Tierschuppen, Lebensmittel oder Medikamente. Reagiert der Körper „zu stark“ auf einen im Grunde harmlosen Stoff, bindet IgE an diesen Stoff und aktiviert Zellen, die Histamin und andere Substanzen freisetzen – so entstehen die Beschwerden einer allergischen Reaktion. Im Blut lässt sich das auf zwei Wegen messen: als Gesamt-IgE (die gesamte Menge dieser Antikörperklasse im Blut) oder als spezifisches IgE (die Reaktion auf ein einzelnes, vorher ausgewähltes Allergen, zum Beispiel Nüsse oder Katzenhaare). Das spezifische IgE wird meist als Panel bestimmt – die Reaktion auf mehrere Stoffe wird gleichzeitig geprüft. Diese Untersuchung kommt zum Einsatz, wenn ein Allergietest an der Haut (ein Pricktest) wegen einer Hauterkrankung, wegen eingenommener Medikamente oder wegen eines hohen Risikos einer schweren Reaktion nicht möglich ist.

Wann eine IgE-Bestimmung gemacht wird

  • Wenn Allergiebeschwerden auftreten: Niesen, Fließschnupfen, juckende und tränende Augen
  • Wenn nach einem bestimmten Lebensmittel Nesselsucht (ein Ausschlag), Durchfall oder Erbrechen auftritt
  • Wenn Atemnot, Husten oder pfeifende Atmung auftreten, die mit einer Allergie zusammenhängen könnten
  • Wenn ein Allergietest an der Haut (ein Pricktest) wegen einer Hauterkrankung, wegen eingenommener Medikamente oder wegen des Risikos einer schweren Reaktion nicht möglich ist
  • Um festzustellen, auf welche bestimmten Allergene der Körper empfindlich reagiert (spezifisches IgE)

Wie Sie sich vorbereiten

  • Für eine Allergie-Blutuntersuchung ist keine besondere Vorbereitung nötig
  • Sagen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt alle Medikamente, die Sie einnehmen – manche, zum Beispiel Antihistaminika, müssen auf ärztliche Anweisung eine Zeit lang abgesetzt werden

Mehr zum praktischen Ablauf einer Blutentnahme: wie man sich auf eine Blutuntersuchung vorbereitet.

IgE-Referenzbereich

Verschiedene Labore verwenden für das Gesamt-IgE und für spezifisches IgE unterschiedliche Referenzgrenzen; der genaue Bereich ist deshalb der auf Ihrem eigenen Laborbefund. Die MedlinePlus-Quelle, auf der diese Seite beruht, nennt keine konkreten Zahlengrenzen.

Erhöhtes IgE: was es bedeuten kann

Ein erhöhtes Gesamt-IgE gilt meist als Zeichen einer Allergie, während ein erhöhtes spezifisches IgE auf eine mögliche Empfindlichkeit gegenüber dem geprüften Allergen hinweist. Nach MedlinePlus kann IgE auch aus anderen Gründen erhöht sein – durch Rauchen oder eine Parasiteninfektion. Besprechen Sie den Wert daher gemeinsam mit den Beschwerden mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

  • Allergie (erhöhtes Gesamt-IgE)
  • Empfindlichkeit gegenüber dem geprüften Allergen (erhöhtes spezifisches IgE)
  • Rauchen – kann die IgE-Menge künstlich erhöhen
  • Eine Parasiteninfektion – kann ein falsch positives Ergebnis verursachen

Beschwerden, die mit einem erhöhten IgE einhergehen können

  • Verstopfte oder laufende Nase, Niesen
  • Juckende, tränende Augen
  • Nesselsucht (ein Ausschlag)
  • Durchfall, Erbrechen
  • Atemnot, Husten, pfeifende Atmung

Was bei einem erhöhten Wert üblicherweise mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen wird:

  • Ob der Wert gemeinsam mit den Beschwerden und den Umständen ihres Auftretens beurteilt werden muss
  • Ob ein Panel für spezifisches IgE sinnvoll ist, um einzelne Allergene festzustellen
  • Ob Rauchen oder eine mögliche Parasiteninfektion eine Rolle gespielt haben könnten
  • Weitere Untersuchungs- oder Behandlungsschritte, wenn eine Allergie bestätigt ist

Verwandte Seiten

Die gesamte Website auf Litauisch: proactiva.app

Häufige Fragen

›Wie hoch ist ein normaler Immunglobulin-E-Wert (IgE)?

Verschiedene Labore verwenden für das Gesamt-IgE und für spezifisches IgE unterschiedliche Referenzgrenzen; den genauen Bereich finden Sie deshalb auf Ihrem eigenen Laborbefund. Die MedlinePlus-Quelle, auf der diese Seite beruht, nennt keine konkreten Zahlengrenzen.

›Was ist der Unterschied zwischen Gesamt-IgE und spezifischem IgE?

Das Gesamt-IgE zeigt die gesamte Menge dieser Antikörperklasse im Blut. Das spezifische IgE zeigt die Reaktion auf ein einzelnes, vorher ausgewähltes Allergen (zum Beispiel Nüsse oder Pollen) und wird meist für mehrere Allergene gleichzeitig bestimmt.

›Warum wird IgE im Blut und nicht auf der Haut bestimmt?

Nach MedlinePlus wird die IgE-Bestimmung im Blut durchgeführt, wenn ein Allergietest an der Haut (ein Pricktest) nicht möglich ist – wegen einer Hauterkrankung, wegen bestimmter eingenommener Medikamente oder wegen des Risikos, eine schwere Reaktion auszulösen.

›Muss ich mich auf eine IgE-Bestimmung besonders vorbereiten?

Nein, für eine Allergie-Blutuntersuchung ist keine besondere Vorbereitung nötig. Sagen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, welche Medikamente Sie einnehmen – manche, zum Beispiel Antihistaminika, müssen auf ärztliche Anweisung eine Zeit lang abgesetzt werden.

›Bedeutet ein erhöhtes IgE immer eine Allergie?

Meistens ja, doch MedlinePlus weist darauf hin, dass IgE auch aus anderen Gründen erhöht sein kann, zum Beispiel durch Rauchen oder eine Parasiteninfektion. Besprechen Sie den Wert daher gemeinsam mit den Beschwerden mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

›Welche Beschwerden können Anlass für eine IgE-Bestimmung sein?

Verstopfte oder laufende Nase, Niesen, juckende und tränende Augen, Nesselsucht, Durchfall, Erbrechen, Atemnot, Husten oder pfeifende Atmung – diese Beschwerden sind nach MedlinePlus der häufigste Anlass für eine Allergie-Blutuntersuchung.

Quellen

  1. MedlinePlus (US National Library of Medicine): Allergy Blood Test — 2026-09-06

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Diese Website ist kein Notdienst. Wenn plötzlich starke Brust- oder Kopfschmerzen, Atemnot, Verwirrtheit, Sprachstörungen, starke Blutungen oder eine andere akute Störung auftreten — warten Sie nicht auf Laborwerte, rufen Sie 112 an.

Diese Informationen sind keine Diagnose und ersetzen keine ärztliche Beratung. Referenzbereiche hängen vom Labor, vom Alter und vom Geschlecht ab — vergleichen Sie Ihr Ergebnis immer mit dem Bereich, der auf Ihrem eigenen Befund steht.